Aus diesen Entwicklungen sind für wichtige kommunale Themen Konsequenzen zu ziehen. Dazu gehören vorrangig:
- Wasserversorgung und -entsorgung müssen im Besitz und unter Kontrolle der Stadt Paderborn bleiben.
- Die Prüfung, ob und wie wir die Energieversorgung in Paderborn mittelfristig wieder in städtische Hand bekommen können, damit für die Menschen eine sichere, ökologische und vor allem bezahlbare Energie vorgehalten werden kann.
Auch wenn sich Veränderungen nicht sofort realisieren lassen, sollten wir die Zeit nutzen. Der Rat der Stadt hat auf Antrag der SPD bereits beschlossen, die Realisierungschancen eines solchen Vorhabens gründlich und von unabhängigem Sachverstand prüfen zu lassen.
Ökologisch nachhaltig handeln
Die ökologischen Herausforderungen zu bewältigen, ist ein Gebot lokaler und globaler Solidarität. Dazu gehört auch, dass wir in Paderborn für unsere Müllentsorgung keine MVA brauchen, erst recht nicht aufgrund von rein privatem Profitstreben.
Zur nachhaltigen Stadtentwicklung zähle ich selbstverständlich auch, dass die energetische Sanierung der städtischen Gebäude massiv vorangetrieben wird – ein Projekt, das wir mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket 2 schneller als angenommen realisieren können.