1.Was bedeutet Glück für Sie?
Mit meiner Familie in einem freien, friedlichen und sozial gerechten Europa leben zu können.
2.Was macht Ihnen Angst?
Sorge bereitet mir die hemmungslose Raffgier einiger Wirtschaftsführer, da staatliche Kontrolle oder eine schlagkräftige (internationale) gewerkschaftliche Gegenmacht sie momentan nicht in die Schranken weisen können.
3.Welches Buch haben sie zuletzt gelesen?
„Hammerstein oder der Eigensinn“, von Hans Magnus Enzensberger: Porträt des Kurt von Hammerstein, konservativer General und erklärter Gegner Hitlers, Vater zweier kommunistischer Töchter und zweier im Widerstand des 20. Juli 1944 aktiver Söhne.
4.Worüber können Sie lachen?
Gerne und häufig über alltägliche Situationen und über mich selbst. Mich amüsiert aber auch politisches Kabarett von Dieter Hildebrandt (früher) bis Volker Pispers (heute).
5.Bei welchem Programm schalten sie ab?
Bei schlechten Comedy-Programmen.
6.Mit welchem Schauspieler würden Sie gerne einmal auf der Bühne stehen?
Schauspielerin: Meryl Streep Schauspieler: Klaus Maria Brandauer
7.Ihr Lebensmotto?
Der J. F. Kennedy zugeschriebene Satz: „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann, sondern fragt, was ihr für euer Land (Stadt, Gemeinde, Verein) tun könnt.“
8.Welchen Fehler, den Sie einmal begangen haben, würden Sie gerne korrigieren?
Als Jugendlicher zu wenig diszipliniert am Klavier geübt zu haben.
9.Welchen Beruf würden Sie gerne einmal ausprobieren?
Schafzüchter in den schottischen Highlands
10.Haben Sie Vorbilder? Wenn ja, welche?
Ein Vorbild habe ich nicht, bewundere aber die außerordentliche Lebensleistung und den glasklaren Verstand des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt (SPD).
11.Was würden Sie in Paderborn als gewählter Bürgermeisterkandidat sofort anpacken?
Ich halte es für dringend erforderlich, die Finanzlage der Stadt zu ermitteln, wie sie sich aktuell darstellt und für die nächsten Jahre abzeichnet. Das Ergebnis muss nach außen transparent gemacht werden. Nur so erhalten wir einen klaren Überblick über die künftigen Investitionsmöglichkeiten der Stadt und können eine Entscheidung herbeiführen, wie und mit welcher Priorität die noch verfügbaren städtischen Finanzmittel eingesetzt werden können.
Am 28.2.09 erhob die Paderborner Sozialkonferenz, getragen vom Caritas-Verband, der Ev. Diakonie und dem DGB, die Forderung nach einem lokalen Armuts- und Reichtumsbericht als Voraussetzung für gezielten Einsatz städtischer Hilfen. Die Umsetzung dieser Forderung würde ich sofort veranlassen.
12.Welches Ergebnis erzielt ihre Partei am 30. August?
Nach 60 Jahren CDU ist es Zeit für einen Wechsel. Die Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat werden sich deutlich verschieben. Ich gehe davon aus, dass die gute Arbeit der SPD für unsere Stadt honoriert wird. Wichtig ist, dass viele Paderbornerinnen und Paderborner sich verantwortlich für unsere Stadt fühlen und wählen gehen.