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|  | PRESSEMITTEILUNG: 03. August 2009 |
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Denn auch Paderborner Grundschulen klagen über dieses Problem. „Wir alle wissen doch inzwischen, wie wichtig die ersten Schuljahre für den weiteren Bildungsweg der Kinder sind. Den Grundschulen wird in internationalen Vergleichsstudien gute Arbeit bescheinigt. Deshalb muss gerade in diesem Bereich die Grundversorgung gewährleistet sein“, so Pantke.
Geregelt wird die Finanzierung über das Schulgesetz und eine Verordnung zur Lernmittelfreiheit. Es sieht zulässige Durchschnittsbeträge vor, die für die Versorgung eines Schulkindes mit Lernmitteln ausreichen sollen und zu einem Drittel von den Eltern mitfinanziert werden müssen. Für die Grundschulen ist ein Betrag von 36 € pro Kind vorgesehen. Pantke: „Dieser Betrag reicht schon seit einiger Zeit nicht mehr aus. Gestiegene Schulbuchpreise und die Beschaffung von Englischbüchern für das in der Grundschule neu eingeführte Fach vom 1. Schuljahr an sind Gründe dafür. Aber auch die inzwischen selbstverständliche individuelle Förderung jedes Kindes erfordert neue Materialien. Die Schulen sind zu Umschichtungen in ihren Etats gezwungen, doch die Decke bleibt an allen Enden zu kurz.“
Die vom Land festgesetzten Durchschnittsbeträge seien seit Jahren nicht angepasst worden. „Zum einen ist das Land aufgefordert, die Durchschnittsbeträge anzupassen, zum anderen muss die Stadt als Schulträger ihre Pflicht erfüllen, qualitativ hochwertige Lernmittel für die Grundschüler in Paderborn ausreichend zu finanzieren. Bei den nächsten Haushaltsberatungen muss dieses Thema auf die Tagesordnung und über stärkere finanzielle Ausstattung beraten werden“, so Pantke. „Bildungsausgaben sind Investitionen, die sich rechnen. Beste Bildung für die Kleinen muss uns etwa 20 € pro Schüler mehr in Paderborn wert sein.“

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