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|  | PRESSEMITTEILUNG: 04. August 2009 |
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Dabei gehe es, so Pantke, nicht alleine um die kulturelle Bildung. Pantke: „Die kulturelle Bildung junger Menschen hat ganz sicher ihren eigenen, wichtigen Stellenwert. Aber Kreativität ist auch die Hauptantriebskraft für ökonomisches Wachstum. Keine andere Branche ist in den letzten Jahren so schnell gewachsen wie die so genannte Kultur- und Kreativwirtschaft.“ Unter diesem Begriff sammeln sich unterschiedliche Branchen von der Designwirtschaft, der Film- und Musikbranche bis hin zur Software/Games-Industrie oder dem Werbemarkt. Darüber hinaus sei Kreativität aber nicht nur für die einschlägigen Branchen von Bedeutung, sondern entscheidendes Kriterium in allen Wirtschaftsbereichen. Bei der Förderung von Kreativität handele es sich um die Förderung eines für Paderborn wichtigen „nachwachsenden Rohstoffes“. „Die Diskussion um die PISA-Studien hat den Schwerpunkt bei den Bildungszielen sehr stark auf Schulfächer wie Mathematik oder Englisch gelegt, deren wirtschaftlicher Nutzen auf der Hand liegt.“ Die gesellschaftliche Bedeutung von Fächern wie Kunst und Musik sei zu Unrecht in den Hintergrund gerückt. Eine Entwicklung, der man entgegenwirken müsse, so Pantke. Nach der Sicherung und dem Ausbau der Kulturinstitution Kammerspiele sehe er die Aufgabe der Stadt nun auch darin, in ihren Bildungseinrichtungen verstärkt kulturelle Bildung und Kreativität bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Die Rolle der Stadt innerhalb eines „Kreativnetzwerkes“ könne in der Koordination und finanziellen Förderung solcher Projekte und in der Ausschreibung von Wettbewerben liegen. Bereits bestehende, gute Ansätze sollten weiter gestärkt werden. Dazu gehöre auch, das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ schrittweise auf alle Schulen zu erweitern

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